ANTIFA Jena

Offene Inforunde zu Kahlaer Nazistrukturen und dem Thüringentag

Vor 1 Woche gepostet

18.05.2013 | 20 Uhr | Haus Jena: Offene Inforunde zu Nazistrukturen in Kahla und dem “Thüringentag der nationalen Jugend” am 15.06.2013.

Vortrag am 13.Juni

Vor 1 Woche gepostet

Adolf Hitler, der unmittelbar allgemeine Deutsche

Über die barbarische Dialektik der Souveränität

In Deutschland wird Hitler als Gegenstand der Geschichtswissenschaft verdrängt, als verlorene Utopie betrauert oder als Bildungserlebnis staatstragender Demokraten gefeiert. Aber gerade als der tobende Teppichbeißer und manische Charismatiker, als den die Historiker ihn dem staunenden Publikum vorführen, ist Hitler doch allererst Anlaß zur Staatskritik, zur Reflektion auf das barbarische Potential der kapitalen Souveränität, die den nazistischen „Antisemitismus der Vernunft“ entband. Der Begriff des Nationalsozialismus ist demnach, wie ihn auch der Materialist Johann Georg Elser praktisch zu fassen suchte, in der Perspektive zu entwickeln, daß Hitler als Erscheinung des allgemeinen Deutschen, als der Souverän, hinter den Staatsapparaten hervortrat und als Person unmittelbar alles, was deutsch ist, verkörperte. Darin konvergieren die materialistische Kritik der politischen Ökonomie und gewisse Einsichten der Psychiatrie, denn eine barbarische Gesellschaft kann nur von einem Funktionär repräsentiert und ausagiert werden, der seiner psychischen Konstitution zufolge nichts anderes ist als eben: die negative Aufhebung des Subjekts im Individuum selbst, d.h.: ein Barbar sondergleichen. Liest man „Mein Kampf“ nicht nur als die ultimative Offenbarung aller in Deutschland definitiv nur möglichen Staatsphilosophie, sondern, was gar kein Widerspruch ist, zugleich als das Dokument einer psychischen Krankheit (wie es der Emmendinger Psychiater Wolfgang Treher in seinem fulminanten Buch „Hitler, Steiner, Schreber. Gäste aus einer anderen Welt“ gezeigt hat; siehe: http://www.oknos.de/german/frameger2.html) und, genauer, als das Protokoll einer seelischen Katastrophe, die das Ich, das internalisierte Subjekt, zerstört hat, und in Schizophrenie eskaliert, wird deutlich, was sich die Deutschen von heute mit der billigen, rationalistischen Deutung Hitlers als eines strategisch-ausgebufften, leider aber größenwahnsinnigen Machiavelli so vom Halse schaffen wollen, daß sie es für immer als ihr ursprüngliches Eigentum behalten können.

Vortrag und Diskussion mit Joachim Bruhn.

Joachim Bruhn  ist Co-Autor u.a. von Initiative Sozialistisches Forum „Das Konzept Materialismus“ (Freiburg 2009).

13.06.2013 Universität Jena, Hörsaal 7 // 19 Uhr

Vortrag am 7. Juni

Vor 1 Woche gepostet

Links trifft rechts

Zur Entstehung der faschistischen Ideologie


Okkupieren Nazis linke Inhalte? Werden sie dadurch wirklich verfremdet und entstellt? Aber selbst wenn ja, warum gelingt das überhaupt? Was prädestiniert denn eigentlich vorgeblich genuin „fortschrittliche“ Themenfelder wie den „Befreiungskampf der Völker“, die „soziale Verantwortung des Staates“ oder die „Globalisierung der Heuschrecken-Multis“ zum Gebrauch durch Nazis?

Es ist einfach so, dass Linke und Faschisten schon seit jeher nicht nur dieselben ideologischen Felder beackern, sondern dass der organisierte Faschismus der Arbeiterbewegung selbst entsprang. Als soziale Bewegung konstituierte er sich in Italien inmitten der Sozialistischen Partei, genauer auf ihrem radikalen aktivistisch-etatistischen Flügel (also frühen Globalisierungsgegnern, wenn man so will): Mussolini beispielsweise war Chef der Parteizeitung „Avanti“. In den deutschen Nationalsozialismus wiederum gehen die staatssozialistischen und antiimperialistischen Vorstellungen der so genannten »Konservativen Revolution« mit ein, die ebenso in der KPD Widerhall fanden. Der Widerwillen der antisemitischen Esoteriker an der Spitze der NSDAP galt so nicht dem Sozialismus oder gar dem Antikapitalismus – den teilten sie von ganzem Herzen –, sondern dem Marxismus, der ihnen als liberal und zersetzend galt. Darin wiederum waren sie sich nur allzu einig mit der sozialdemokratischen Ideologie, die ihren autoritären Staatskultus schon im späten Kaiserreich nur aus historischen Gründen noch ab und an mit dem Namen Marx garniert hatte.

Vortrag & Diskussion mit Uli Krug

Uli Krug ist Redakteur der Zeitschrift Bahamas.

07.06.2013 Universität Jena, Hörsaal 7 // 19 Uhr

Vortrag und Diskussion: “Antisemitismus im ostdeutschen Fußball”

Vor 2 Wochen gepostet

16.05.2013 | 19:00 Uhr | HS 6, CZS 3, Uni Jena

“Fußball in der Mauerstadt, Union spielt jetzt hinter Stacheldraht- was Neues in der DDR der BFC ist jetzt der Herr- Zyklon B für Scheiß Union – in jedem Stadion ein Spion – selbst Ordner sind in der Partei – Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei.” Sprechchor der BFC Dynamo Anhänger in den 80er Jahren.

Fußballstadien waren immer schon weit mehr als nur Orte, auf denen gekickt, gejubelt und getrauert wird. Im Guten wie im Bösen, ist dort mehr erlaubt, als außerhalb der Stadien gesellschaftlich toleriert wird. Hier dürfen Männer Emotionen und Verhal-tensweisen zeigen, die sie andernorts unterdrücken mussten: Sie konnten nach Herzenslust weinen, sich umarmen und küssen, schief und laut singen, sich bunt anziehen und bis zur Lächerlichkeit verkleiden.

Der Freiraum Stadion erlaubt aber auch anderes: Hier darf – wie am Stammtisch – geschimpft und ge-pöbelt werden. Und im Osten der Republik wird da-von gerne und ausgiebig Gebrauch gemacht. “Juden Jena” oder “Juden Berlin” waren schon zu DDR-Zeiten sehr beliebte Sprechchöre. Laut Bernd Wag-ner, in der DDR Leiter einer Polizeiabteilung die sich mit dem Phänomen Rechtsextremismus befasste, sammelten sich seit den 60er und 70er Jahren die reaktionärsten Teile der DDR-Gesellschaft in den ost-deutschen Fußballstadien. Das hat sich bis heute kaum geändert.

Über die Entwicklung des Antisemitismus im Fußball sowie speziell sein Ausdruck im ostdeutschen Milieu berichtet ein freier Journalist aus Berlin. Er fährt selbst seit Mitte der 80er Jahre regelmäßig zum Fußball und schreibt für verschiedene Zeitungen darüber.

weitere Infos:

Inforadio Jena

ATF Jena

Veranstaltung bei Facebook

3 Anmerkungen

Nächster Halt: Socialismo 21!? - Venezuela nach Chavez.

Vor 3 Wochen gepostet

Mit dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Rafael Chávez Frías nahm am 5. März 2013 dessen 14-jährige Regierungszeit ihr Ende. Durch die Schaffung von vielfältigen Sozialprogrammen und die Breite Etablierung von Elementen einer partizipativen Demokratie in seiner Amtszeit, galt der „Comandante“ vielen als Personifizierung einer neuen Hoffnung - Der Hoffnung, dass die Geschichte nicht in der globalen Hegemonie des Kapitalismus enden müsse. In Abgrenzung an die autoritären Sozialismen des 20. Jahrhunderts, bezeichnete Chavez das Ziel des von ihm maßgeblich eingeleiteten „bolivarischen“ Prozesses als einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“. Auch der neue Präsident und ehemalige Busfahrer Nicolas Maduro, betonte den „Aufbau eines neuen Sozialismus“ als langfristige Perspektive. Bei den Präsidentschaftswahlen am 14.April konnte sich Maduro jedoch nur knapp gegen den oppositionellen Gegenkandidaten behaupten. Das Wahlergebnis wird bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht von der Opposition anerkannt. Die Woche nach der Wahl wurde von massiven gewalttätigen Ausschreitungen durch Oppositionsanhänger überschattet, bei denen 8 Regierungsanhänger ums Leben kamen.

Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Interbrigadas, der seit nunmehr über 6 Jahren Brigaden nach Venezuela sendet und mittlerweile fast permanent in dem Land vertreten ist, möchten in Anbetracht der aktuellen Ereignisse einen Rückblick auf die letzten Jahre der „bolivarischen Revolution“ werfen, die derzeitigen Entwicklungen analysieren und die Perspektiven des sozialistischen Projektes in Venezuela gemeinsam mit euch diskutieren.

Termine:

Berlin: Donnerstag, 2. Mai 2013 / 19 Uhr / Helle Panke / Kopenhagener Str. 9

Jena: Freitag, 3. Mai 2013 / 18 Uhr / Haus auf der Mauer / Johannisplatz 26

 

Referenten:

David Wende und Willi Hertelt (Interbrigadas e.V.)

www.interbrigadas.org


Kooperation:

AK politische Bildung (Stura FSU Jena)

Helle Panke (Rosa Luxemburg Stiftung)

Lesung am 06.April “Topf & Söhne - Besetzung auf einem Täterort”

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Am 06.04.13 ab 19 Uhr gibt es in Jena eine Lesung des Buches “Topf & Söhne - Besetzung auf einem Täterort”

Alle Infos zum Buch fin­det ihr hier http://topfsquat.arranca.de/ oder hier http://feierabendle.net/index.php?id=983,
Zu haben ist es im In­fo­la­den oder über die Seite des Gras­wur­zel-Ver­lags (http://www.graswurzel.net/
verlag/)


Anschließend gibt es noch ein Konzert. Alle Infos dazu und zur Lesung findet ihr hier: http://posibox.blogsport.de/

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1 Anmerkung

Lasst´s krachen! Soziale Revolution statt autoritärer Krisenbewältigung!

Quelle: http://lasstskrachen.blogsport.de/

Der große Krach – die Krise heißt Kapitalismus
Die alltägliche Ausbeutung durch Lohnarbeit, als auch die Schikanen auf dem Arbeitsamt, die Ausbildung an Schulen, Betrieben und Universitäten zum Zwecke der Selbstverwertung – all das gehört zu den belastenden Bedingungen unseres Lebens im kapitalistischen Alltag. Es gilt: Wer am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben will, muss seine Arbeitskraft verkaufen. Hinzu kommen die verheerenden Konsequenzen globaler kapitalistischer Arbeitsteilung sowie nationaler Standortpolitik im Rahmen der Durchsetzung transnationaler Ausbeutungsverhältnisse und der Absicherung globaler Ressourcen: brutale Ausbeutung ganzer Weltregionen, Kontrolle von Migration – d.h. konkret: der Tod 10.000er geflüchteter Menschen an den Grenzen Europas – Zerstörung natürlicher Ressourcen sowie militärische Konflikte.
Die derzeitige Euro-Krise verschärft die Situation zusätzlich. Menschen müssen um ihren Job sowie Sozialleistungen und damit um ihre Lebensgrundlage fürchten. Erkämpfte Errungenschaften aus Sozialreformen und im Arbeitsrecht gehen im Rahmen der ökonomischen Krise wieder verloren. So produziert der Kapitalismus Elend für die meisten und kein gutes Leben für alle.

Reaktion auf die Krise: Autoritäre Elendsverwaltung, Nationalismus, Repression
Die bisherige Antwort von Politik und Wirtschaft auf die Krise lautet: „weiter wie bisher“. Für den Erhalt des kapitalistischen Wirtschaftsablaufs wird die systematische Verelendung von Millionen von Menschen in Kauf genommen und die ökonomischen Forderungen nach Stabilität ohne Rücksicht durchgedrückt. In Griechenland werden die Versuche der Selbstorganisation auf repressivste Weise polizeilich verfolgt und zurückgedrängt. Der Zwang zur kapitalistischen Produktionsweise erweist sich als totalitär: Neben Staat und Kapital darf es keine Alternative geben. Mit der zunehmenden Verbreitung nationalistischer Stimmung werden Migrant*innen für die gesellschaftliche Notlage verantwortlich gemacht – es kommt europaweit zu rassistischen Hetzjagden und Morden. Die strukturellen Gründe für die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus werden in Deutschland u.a. durch Hetzkampagnen à la „die faulen Griechen“, „gierige Banker“ oder Schuldzuweisungen an sozialschwache Gruppen verschleiert.

Soziale Revolution – für ein ganz anderes Ganzes

Der Ruf nach Sozialreformen und Verteilungsgerechtigkeit muss im Rahmen des kapitalistischen Systems verbleiben: implizit kommt es zur Normierung und Ordnung der kapitalistischen Gesellschaft. Damit wird der Gesellschaft die kollektive Organisation ihres Arbeitsprozesses gemäß der Bedürfnisse der Menschen kategorisch verwehrt. Die ökonomischen Sachzwänge des kapitalistischen Systems – Lohnarbeit, Profitzwang, Konkurrenzkampf – unterwerfen uns weiter.
Trotz staatlicher Repression geben uns die entstehenden Selbstorganisierungsprozesse in Griechenland und Spanien Hoffnung. Im Bewusstsein um die Ursachen der kapitalistischen Krisenauswirkungen und im Versuch jenseits von Markt und Staat zu agieren, wird ein ganz anderes Ganzes erst denkbar.

Tanzen gegen die Verhältnisse
Wir wollen keinen besseren Kapitalismus, sondern gar keinen. Den reaktionären, rassistischen und nationalistischen Krisenreaktionen setzen wir die antinationale und antikapitalistische Solidarität entgegen. Wir wollen gerade in Krisenzeiten das Ziel einer ganz anderen und solidarischen Gesellschaft auf die Straße tragen und die Perspektive einer kollektiven Überwindung dieser Zustände forcieren. Deutschland oder Griechenland – Krise hin oder her: Die kapitalistische Realität gehört endlich abgeschafft. Wir kämpfen gemeinsam gegen Staat, Nation und Kapital – für die soziale Revolution!

Kommt zur Nachttanzdemo am 30.04. in Erfurt – wir tanzen gegen die Verhältnisse!

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03.04.13 Kino im Infoladen

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Róbert I. Douglas
11 Men Out

20.00 Uhr | Infoladen Jena, Schillergäßchen 5, 07745 Jena

Óttar, der Stürmerstar des isländischen Fußball-Erstligisten KR, verkündet öffentlich sein Schwulsein – und stürzt damit den isländischen Fußball und seine eigene Familie ins Chaos. Erst am Tag der Gay-Pride-Parade wird er wieder auf seine alte Mannschaft treffen – nun als Stürmer des „Pride United Reykjavík“.

„Mein Film erklärt, was es bedeutet, als Schwuler in einer so vom Machismo geprägten Gesellschaft wie der isländischen zu leben, samt ihrem stereotypen Bild vom Mann als hart arbeitendem und ebenso hart trinkendem Fischer“, sagt Regisseur Róbert I. Douglas.

Kino im Infoladen gibt’s jeweils am ersten Mittwoch des Monats. Die nächsten Termine sind:
02.05.13(ausnahmsweise ein Donnerstag!) – 20.00 Uhr „Oma & Bella“

05.06.13 - 20.00 Uhr “Sharayet”

Alle Infos findet ihr hier: http://infoladenjena.blogsport.de

Vortrag am 17. April

Vor 1 Monat gepostet

Terror, Wahn, Gesellschaft

Der NSU, der Staat und die Verwandlung der Gesellschaft in ein Irrenhaus.

Als sich im November 2011 herausstellte, dass Neonazis über mehrere Jahre hinweg Mordanschläge in der Bundesrepublik verübt hatten, war die deutsche Öffentlichkeit „betroffen, empört, fassungslos“. Nach dem Bekanntwerden der NSU-Morde wurde über alles Mögliche gesprochen: ein Wiedererstarken der Neonaziszene, eine „Braune Armee Fraktion“, inkompetente Behörden, eine rassistische Gesellschaft sowie rechte Seilschaften bei Verfassungsschutz und Polizei. Nur eines wollte oder konnte niemand thematisieren: die Frage, inwieweit sowohl die Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ als auch die Kombination aus Inkompetenz und Impertinenz auf Behördenseite Ausdruck einer an sich selbst irre gewordenen Gesellschaft sind.

Aus Anlass des Prozessbeginns gegen Beate Zschäpe soll im Rahmen des Vortrags mit einigen Thesen versucht werden, über die reine Faktensammlung und die hektische Betriebsamkeit von Politik und Medien – von der Einrichtung einer Generaldatei „Rechts“ bis zu Diskussionen über ein neues NPD-Verbotsverfahren – hinauszukommen. Denn allem Veränderungsgestus zum Trotz dient dieser Aktionismus letztlich nur einem Zweck: besinnungslos weiter hantieren zu können wie bisher.

Das zeigen nicht zuletzt die Reaktionen in Jena, der Stadt, die den „Nationalsozialistischen Untergrund“ hervorgebracht hat. Die “Henker Jenas“, die in der Debatte auf den Zusammenhang von ostdeutschen Zuständen und dem Terror des NSU verwiesen, bekamen es mit Beißreflexen derer zu tun, die den Standort Jena als das eigentliche Opfer einer Medienkampagne erkennen wollten und das Engagement der Zivilgesellschaft gegen Rechts verunglimpft sahen. Andere hingegen traten die Flucht nach vorn an. So wussten Bewegungslinke den Jahrestag der Aufdeckung des NSU routiniert zur Identitätsstiftung zu nutzen und riefen zu einer Demonstration auf, die sich unter Missachtung jeder empirischen Realität gegen einen angeblichen rassistischen Konsens der gesamtdeutschen Mehrheitsgesellschaft richtete, als deren bloße Avantgarde die Terrorbande agiert habe. Darüber hinaus gab es seitens der parlamentarischen Linken die Empfehlung an die Landesregierung, die Antifa als den kompetenteren Verfassungsschutz anzuerkennen. In Zeiten der faktischen Erosion des Staates ist das nur konsequent: Das gesellschaftliche Unwesen soll zunehmend selbstverwaltet reproduziert werden.

Vortrag & Diskussion mit Vertretern der AG Antifa im Studierendenrat der MLU Halle

17. April, Universität Jena (Hörsaal 6)  // 19:00 Uhr

http://associationpdt.wordpress.com

Spendenaufruf der Roten Hilfe Jena

Solidarität ist eine Waffe

Im April 2012 wurden 4 Genoss_innen auf einer Polizeiwache in Weimar schwer mißhandelt (Berichte gab es u.a. hier und da) . Die OG Jena der Roten Hilfe sammelt Spenden für die juristische Unterstützung der Betroffenen.

Rote Hilfe Orts­grup­pe Jena
Konto: 4007 238 309
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank)
Ver­wen­dungs­zweck: Wei­mar 04/12

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