Am 10. September nach Gera: Antifa bleibt Landarbeit!

An diesem Samstag ist Demo in Gera unter dem Motto „Antifa bleibt Landarbeit“. Der Aufruf appelliert an linke Menschen, die in die Großstädte gegangen sind (oder von dort kommen), die Leute nicht zu vergessen, die in den kleineren Städten oder Dörfern leben und versuchen dort antifaschistisch zu sein, was viel zu oft extrem beschissen läuft.
Also zeigt euch solidarisch mit den Leuten vor Ort und kommt Samstag um 13 Uhr nach Gera zum Sachsenplatz. Vergesst eure Freund*innen nicht und passt auf euch auf.
Hier der Aufruf von den Genoss*innen. Für weitere Informationen checkt die Internetseite http://landarbeit.blogsport.de.

Stadt, Land, Fluss verteidigen!
Antifaschistische Strukturen in der Provinz basieren meist auf persönlichen Kontakten und auf kleinen subkulturellen Milieus. Sie sind überschaubar und beschränken sich in der Regel auf konkretes Handeln zu gegebenen Anlässen. Eine inhaltliche Ausdifferenzierung, Debatten, Diskurse, Dissens wie in größeren Städten und Metropolen mit personell starken Gruppen können selten stattfinden. Antifa auf dem Land ist undogmatisch. Oft hängt die Arbeit vor Ort stark an einzelnen Personen. Ein Rück- oder Wegzug Einzelner kann die Handlungsfähigkeit lokaler Gruppen einschränken oder gar zum Erliegen bringen.
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Kein Vergeben, kein Vergessen – Antifademo in Heidenau am 21. August

Am kommenden Sonntag, den 21. August, findet anlässlich des Jahrestages der rassistischen Ausschreitungen in Heidenau eine Antifademo statt. Für alle, die Heidenau noch nicht kennen oder nach einem Jahr Sehnsucht haben, dieses Drecksnest mal wieder zu sehen, sei diese Strafexpedition in einen der deutschsten Orte Deutschlands dringend empfohlen. Folgend der Aufruf:

Wir vergessen nicht! Das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen!

Am 21. und 22. August jähren sich die pogromartigen Ausschreitungen von
Heidenau zum ersten Mal. Kein Vergeben, kein Vergessen – Antifademo in Heidenau am 21. August weiterlesen

Gegen die Thügida-Demo am Mi (17.8.16)

… oder wie JURI es nennen: Take them down in Paradise city! Nicht nur die linke Gruppe aus Jena ruft dazu auf, sich am Mittwoch, den 17. August, den Nazis entgegen zu stellen. Auch die Leute vom antifaschistischen Saalfelder Jugendbündnis haben ihre Gedanken zum de facto Heß-Todestag-Gedenkmarsch in ein paar Worte gefasst. Und das obwohl es in Saalfeld selbst genug zu tun gibt. Danke für die Solidarität an dieser Stelle!
Ihr braucht noch mehr Infos zu Mittwoch? Dann hilft aktuell nur der twitter-Kanal ‚Läuft nicht!‘.

Die Eckdaten sind klar: Gegen die Thügida-Demo am Mi (17.8.16) weiterlesen

Am 20.7. warm-up gegen Thügida in Jena

Am Mittwoch, den 20. Juli, werden Thügida mit ihrem Wurstmobil von 12 bis 15 Uhr in Jena auf dem Marktplatz zu Besuch sein. Seit David Köckerts Rückzug von der NPD widmet sich er völlig seinem Projekt Thügida und tourt seit dem letzten Besuch in Jena (20. April) weiter durch das Land. Bevorzugt nach Ostthüringen und Sachsen, aber auch runter nach Südthüringen und Nordbayern bis rauf nach Niedersachsen und Berlin fahren die Thügida-Nazis, um ihre Menschen verachtende Scheiße unter die Leute zu bringen und ihr rechtes Netzwerk zu pflegen. Nun also mal wieder nach Jena.
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Auswertung zum 20.04.

Folgend eine Dokumentation der lesenswerten Auswertung des 20. April von JURI:

„Der Aufmarsch von Thügida in Jena zum Geburtstag Adolf Hitlers am 20.April und die unterschiedlichen antifaschistischen Proteste am Tag sind nun schon einige Zeit her. Neben diversen Videos und einer ausführlichen Presseberichterstattung fand eine breite Diskussion um den Aufmarsch und die Proteste statt. Auch wenn Thügida dank einer polizeilichen Wagenburg rund um die Aufmarschstrecke und dem manchmal zu zögerlichen Verhalten der Gegendemonstrant_innen nicht gestoppt werden konnte, ziehen wir als radikale Linke und Antifaschist_innen eine positive Bilanz des Tages. Über 3.000 Menschen, die rund um die polizeiliche Wagenburg unterwegs waren, um an Protesten an der Wegstrecke von JG, StuRa und Parteien, an der antifaschistischen Jugenddemonstration, an Blockadeversuchen wie am Theaterplatz durch Einzelpersonen oder durch das Aktionsnetzwerk und schließlich – nach dem Scheitern all dieser Versuche – an Angriffen auf die Neonazidemonstration beteiligt waren, sind bemerkenswert.
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Ein Blick knapp über den Tellerrand

Im Dorf Schöngleina am Stadtrand vor Jena war letzten Sonntag Bürgermeisterwahl. Der Organisator der örtlichen Mahnwachen gegen die Unterkunft minderjähriger unbegleiteter Geflüchteter, Jörg Tonndorf, bekam knapp 70 Stimmen und scheiterte so. Dennoch lohnt es, angesichts dieses Wahlergebnisses (Schöngleina hat ca. 450 Einwohner_innen) noch einmal daran zu Erinnern, das Antifaschismus auch heißt, ein paar hundert Meter über die Stadtgrenze hinaus zu schauen. Daher folgend ein Beitrag, der vor einer Woche bei linksunten.indymedia.org erschien:
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Naziaufmärsche verhindern: You can get it if you really want!

In den nächsten drei Wochen Diese Woche stehen in Nord-West-Thüringen (mal wieder) mehrere Nazi-Demonstrationen auf dem Plan.
Am Samstag, den 19. März, in Eisenach.
Am Donnerstag, den 31. März, in Heilbad Heiligenstadt.
Und am Samstag, den 2. April, in Gotha.
Alle Orte sind von Jena aus mit dem Zug zu erreichen; Heiligenstadt und Gotha sogar ohne Umstieg (mit dem Regionalexpress, stündlich ab West-Bhf bzw. ab April vom Paradies aus). Seid solidarisch: Unterstützt die Antifaschist_innen vor Ort!
Zu Gegenprotesten in Heiligenstadt und Gotha wird unter dem Motto You can get it if you really want aufgerufen. Mehr Infos unter: youcangetit.blogsport.de An dieser Stelle sei der Aufruf dokumentiert.

YOU CAN GET IT IF YOU REALLY WANT – RECHTE AUFMÄRSCHE VERHINDERN
Als im vergangenen Jahr, fast pünktlich zum Jahreswechsel 2014/2015, der syrische Bürgerkrieg auch in Europa spürbar wurde, mussten die ersten Geflüchteten ihre Quartiere in thüringischen Niemandsländern beziehen. Es passierte, was keiner glauben wollte, jedoch jede und jeder ohne Wahrnehmungsstörungen erkannte: Die Eingeborenen gruben Fackel und Forke ebenso schnell aus wie die Parteienlandschaft Europas die Nationalstaaterei.
Dass überall in der thüringischen Peripherie eine vernetzte und koordinierte Bedrohung von Leib und Leben für Geflüchtete und deren
UnterstützerInnen auf der Straße tobt, verdeutlicht nur eines: Auf dem Land ist der Staat nicht bis kaum vorhanden, und so er es denn ist,
versagt er in der Ausübung seiner Pflichten, die Würde und die körperliche so wie geistige Unversehrtheit des Einzelnen zu erhalten.
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09.März in Jena: DER AFD KEINEN METER – Nationalismus ist keine Alternative!

Pekari veröffentlichten am 4. März einen kurzen Aufruf zu den Protesten gegen die AfD-Demo am 9. März 2016 in Jena.

Die Brandstifter_innen in Nadelstreifen und ihr rassistischer Anhang kommen erneut nach Jena. Nachdem der Versuch der Thüringer AfD, durch Jenas Straßen zu ziehen, im Januar kläglich an den zahlreichen Blockaden von Antifaschist_innen gescheitert war, mobilisiert sie nun ein weiteres Mal zu einer Demonstration durch die Innenstadt. Die rassistischen Großdemos der letzten Monate in Erfurt scheinen der AfD wohl noch nicht hasserfüllt genug zu sein. Die „Alternative für Deutschland“ ist ein gruseliges Sammelbecken von Stammtischrassist_innen, Ultraneoliberalen, evangelikalen Rechtsausleger_innen, Verschwörungsfreaks, Putin-Fans, anti-muslimischen, anti-feministischen und monarchistischen Spinner_innen sowie das organisatorische Rückrat einer neuen völkischen Koalition hier in Thüringen. Ihren erneuten Versuch, am 09.März in Jena Raum zu gewinnen, werden wir gemeinsam mit Vielen zu verhindern wissen. Auch dieses Mal werden wir ihrem Rassismus und Nationalismus KEINEN METER lassen.

Am kommenden Mittwoch beteiligen wir uns deshalb am Protest gegen die AfD und ihre ekelhaften Fans im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“. Bereits am kommenden Wochenende werden bundesweit unter dem Motto „Die Brandstifter in Nadelstreifen besuchen!“ Aktionstage gegen die AfD stattfinden. Am 09.März – wenn sie uns in Jena besuchen kommen – werden wir diese fortführen.

Kommt am 09. März ab 17 Uhr in die Innenstadt und achtet auf Ankündigungen! Twitter für den Aktionstag: #j0903

PS: Am 08.März ist Frauen*kampftag. Ein gegebener Anlass, um dem rechtskonservativen Traditionalismus und Sexismus der AFD unseren antirassistischen Feminismus entgegenzusetzen. Beim vergangenen AFD-Aufmarsch in Jena haben wir das in unserem Redebeitrag versucht. Hier findet ihr diesen nochmal zum Nachlesen: Feminismus bleibt antirassistisch!.

An dieser Stelle sei nur hinzu zu fügen: Egal ob mit Blockaden oder sonstwie; lasst es uns gemeinsam schaffen, dass sich die AfD in Zukunft nicht wieder nach Jena, Erfurt oder sonst wohin traut!

Zur Situation in Gera

Nach der Pause über den Jahreswechsel versucht die Nazi-Szene auch im Jenaer Umland wieder an ihre Demonstrationserfolge von 2015 anzuknüpfen. Neben Demonstrationen in Apolda ist dabei wie letztes Jahr Gera Aktionsschwerpunkt. Folgend ein kleiner Überblick zur Situation, der deutlich machen soll, warum Jenaer Antifaschist_innen sich nicht in Jena ausruhen, sondern das Umland im Blick behalten und Handlungsstrategien auch abseits von Demonstrationen entwickeln sollten.
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„WAS TUN“ – Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Anderswo.

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Ein paar Leute aus verschiedenen Zusammanhängen haben einen Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Umgebung gebastelt. Das Ding trägt den Namen „WAS TUN“ und ist von nun an online unter folgender Adresse erreichbar: http://wastun.co.vu

„WAS TUN“ versteht sich als ein offener Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Umgebung. Er entstand aus der Analyse verschiedener Einzelpersonen heraus, dass politische Arbeit in Jena häufig zu exklusiv und zu unkoordiniert vonstatten geht. Politische Veranstaltungen leiden oftmals darunter, dass sie nur einem recht geringen Teil an Leuten bekannt sind und zudem untereinander in „Konkurrenz“ stehen. Der Onlinekalender soll daher die Möglichkeit bieten, Veranstaltungen besser zu bewerben und aufeinander abzustimmen. Im besten Falle kann er damit auch dazu beitragen, die Kooperation und den gemeinsamen Austausch linker Menschen und Gruppen vor Ort zu erweitern und zu stärken.

Der Kalender lebt davon, dass möglichst viele Gruppen und Einzelpersonen ihn mit Veranstaltungsinfos füttern. Momentan gibt es ein kleines „Redaktionsteam“, welches sich um die Seite kümmert und sie aktuell hält. Wenn weitere Menschen Lust haben am Kalender mitzuarbeiten, dann können diese sich sehr gerne bei uns melden. Veranstaltungen bewerben könnt ihr aber auch einfach so, indem ihr uns die Infos per Kontaktformular oder Mail schickt (http://wastun.co.vu/kontakt/). Die Sachen werden dann schnellstmöglich hochgestellt.

Schreiben dürft und solltet ihr uns auch gerne, wenn ihr Verbesserungsvorschläge parat habt oder wenn euch mal wieder die berühmt-berüchtigten „politischen Bauchschmerzen“ plagen und es Kritik zu äußern gibt. Wir haben Bock auf eure Meinungen und Ideen!

Darüber hinaus muss der Kalender nun aber vor allem auch bekannt gemacht werden, damit er seine Zwecke erfüllt. In diesem Sinne: Sagt allen Bescheid!

Es grüßt recht herzlich, Euer Was-Tun-Team.