MAKE RACISTS AFRAID AGAIN…AND AGAIN…AND AGAIN – SAALFELD, 18.02.2017

Folgend der dokumentierte Aufruf zu den untersützenswerten Aktionen in Saalfeld in den kommenden Tagen:

Am 18.Februar 2017 will die rassistische, antisemitische und rechtsextreme Jammer- und Gewalttätertruppe von Thügida wieder durch Saalfeld ziehen. „Auge umd Auge – Dem antideutschen Terror eine Adresse geben“… hört hört. Der Mossad ist informiert und THE WALKING REDS are definitiv noch hungry!

Spaß beiseite:

Die Neonazis rund um David Köckert., Ralf Dieter G., Frank G. und Robert K. formulieren mit „Auge um Auge“ ein Kampfansage an die Zivilgesellschaft und antifaschstische Strukturen vor Ort. Dabei lassen sie völlig außer Acht, dass es vor dem 9. Januar 2017 immer wieder Naziübergriffe und Einschüchterungsversuche der sogenannten „Anti-Antifa-Ostthüringen“, sowie etliche rechtsextreme Demonstrationen im Landkreis gab. Der Hass und die Gewalt trafen Andersdenkende, Punks und Jugendliche, die als vermeintliche „Zecken“ identifiziert wurden. Unvergessen auch die massive Nazi-Gewalt am 1. Mai 2015 in Saalfeld, als mehrere junge Leute von ca. 80 Neonazis ins Krankenhaus geprügelt wurden.
Wir fragen uns ernsthaft, was wollen die mit dem Motto „Auge um Auge“? Haben denn nicht wir allen Grund stinksauer und wütend auf diese hasserfüllten Einpeitscher und Handlanger zu sein, die sich danach sehnen, als völkisches Kollektiv alle nicht-deutschen zu vertreiben, auszuweisen oder sie wieder in Viehwagons zu stecken?! Der Faschismus hat nicht mit den Gaskammern in Auschwitz begonnen, sondern mit genau solchen, von Hass und Ideologie zerfressenen Elendsgestalten, wie denen von Thügida, Pegida, AfD und Co.

Entgegentreten

Die Nazis wollen sich 16:00 Uhr am Bahnhof in Saalfeld treffen und von dort aus über die Saalebrücke und Saalstraße Richtung Markt marschieren. Gerade unter dem Motto „Auge um Auge“ ist mit einer noch größeren Gewaltbereitschaft der Faschisten zu rechnen. Außerdem führt die Naziroute direkt am Jugend- und Wahlkreisbüro von Katharina König (MdL Die Linke) in der Saalstraße vorbei. Vor ihrem Büro haben am 13. Februar 2017 schon die Anmelder für die Nazidemo am Samstag ein Poser-Foto geschossen und damit versucht, Katharina und ihre Mitarbeiter*innen einzuschüchtern.

Es kann außerdem davon ausgegangen werden, dass sich gewaltbereite Neonazis im Innenstadtgebiet treffen. Schließlich hat der Tag für sie ja ein schlagkräftiges Motto. Habt das im Hinterkopf und überlasst den Nazis nicht die Straßen, auf denen sie ihr menschenverachtendes Weltbild, Hass und Angst durchsetzen wollen. Dem gilt es entschieden zu begegnen!

Organize/Anlaufpunkte

Diese Woche wird nicht erst am Samstag spannend, sondern liefert schon ab Donnerstag ordentlich Input.

Donnerstag, 16.02.2017: Vortrag der Roten Hilfe Südthüringen , 19:00 Uhr, SB1 (danach Solitresen!)

Freitag, 17.02.2017: Kundgebung: Grundfragen der Republik sind kein Problem „rivalisierender Jugendgruppen“ der AG Gesellschaftskritik , 16:00 Uhr, Marktplatz Saalfeld

Samstag, 18.02.2017: Gegenprotest!
Ab 15:00 Uhr: Kundgebung vor dem Klubhaus: „Kein Platz für menschenverachtendes Treiben im Kiez“
Ab 15:30 Uhr: Kundgebung auf dem Markt: „Marktplatz der Demokratie und Mitmenschlichkeit“

Wir sehen uns allerspätestens am 18.02.2017 in Saalfeld auf der Straße und in der Unterwelt – gegen Nazi-Hetze und Repression !
In Solidarität mit allen, die sich den Faschisten in den weg stellen!

STILL LOVING ANTIFA.
MAKE RACISTS AFRAID AGAIN.

Alles weitere auf der Seite des Antifaschistischen Jugendbündnis Saalfeld

Offener Brief an Pekari von CC, JURI & JAPS

Am 2.11. schrieben Club Communism (Sektion Jena/Erfurt), JURI – Linke Gruppe und JAPS einen offenen Brief an Pekari und die Orga-Gruppe der ALOTA.

Liebe ALOTA-Vorbereitungsgruppe, liebe Pekaris,
im Rahmen der maßgeblich von Pekari organisierten und durchgeführten Alternativen Orientierungstage (ALOTA) 2016 in Jena, gab es am 18. Oktober 2016 den Workshop bzw. Vortrag „Antisemitismus erkennen, eingrenzen und kritisieren“. Diese Veranstaltung hat einige von uns irritiert zurückgelassen und macht es für uns notwendig, mit euch ein Gespräch über Antisemitismus zu suchen. Die Veranstaltung hat unserer (nachfolgend kurz begründeter) Ansicht nach ihrem Anspruch, über Antisemitismus aufzuklären, nicht einlösen können und stattdessen Antisemitismus teils sogar verharmlost und einer linksradikalen Kritik am Antisemitismus entgegengewirkt.
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„WAS TUN“ – Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Anderswo.

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Ein paar Leute aus verschiedenen Zusammanhängen haben einen Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Umgebung gebastelt. Das Ding trägt den Namen „WAS TUN“ und ist von nun an online unter folgender Adresse erreichbar: http://wastun.co.vu

„WAS TUN“ versteht sich als ein offener Onlinekalender für linke Kultur in Jena und Umgebung. Er entstand aus der Analyse verschiedener Einzelpersonen heraus, dass politische Arbeit in Jena häufig zu exklusiv und zu unkoordiniert vonstatten geht. Politische Veranstaltungen leiden oftmals darunter, dass sie nur einem recht geringen Teil an Leuten bekannt sind und zudem untereinander in „Konkurrenz“ stehen. Der Onlinekalender soll daher die Möglichkeit bieten, Veranstaltungen besser zu bewerben und aufeinander abzustimmen. Im besten Falle kann er damit auch dazu beitragen, die Kooperation und den gemeinsamen Austausch linker Menschen und Gruppen vor Ort zu erweitern und zu stärken.

Der Kalender lebt davon, dass möglichst viele Gruppen und Einzelpersonen ihn mit Veranstaltungsinfos füttern. Momentan gibt es ein kleines „Redaktionsteam“, welches sich um die Seite kümmert und sie aktuell hält. Wenn weitere Menschen Lust haben am Kalender mitzuarbeiten, dann können diese sich sehr gerne bei uns melden. Veranstaltungen bewerben könnt ihr aber auch einfach so, indem ihr uns die Infos per Kontaktformular oder Mail schickt (http://wastun.co.vu/kontakt/). Die Sachen werden dann schnellstmöglich hochgestellt.

Schreiben dürft und solltet ihr uns auch gerne, wenn ihr Verbesserungsvorschläge parat habt oder wenn euch mal wieder die berühmt-berüchtigten „politischen Bauchschmerzen“ plagen und es Kritik zu äußern gibt. Wir haben Bock auf eure Meinungen und Ideen!

Darüber hinaus muss der Kalender nun aber vor allem auch bekannt gemacht werden, damit er seine Zwecke erfüllt. In diesem Sinne: Sagt allen Bescheid!

Es grüßt recht herzlich, Euer Was-Tun-Team.

Liebe Leute aus der Neugasse

Liebe Leute aus der Neu­gas­se,

nach dem Po­li­zei­ein­satz heute ei­ni­ge Hin­wei­se:

-Seid ihr ver­letzt wor­den, dann fo­to­gra­fiert eure Ver­let­zun­gen und geht heute noch zum Arzt (ggf. Not­auf­nah­me) und lasst sie do­ku­men­tie­ren.

-​Schreibt ein Ge­dächt­nis­pro­to­koll, wenn eure Per­so­na­li­en fest­ge­stellt wur­den, ihr in Ge­wahr­sam ge­nom­men wur­det oder Ge­wahrs­am­nah­men be­ob­ach­tet habt. Mel­det euch auch beim EA.

-​Mel­det euch bei der Roten Hilfe Orts­grup­pe Jena.

So­li­da­ri­tät ist eine Waffe!

HERRSCHAFTSKRITISCHES SOMMERCAMP 2013

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22.-28. Juli 2013
Wie immer mit dem Besten aus Kulturindustrie und Gesellschaftskritik.

Auf dem alljährlichen Sommercamp der NFJ Berlin werden wir uns sieben Tage lang politischen Diskussionen, Badespaß und Partys in der heißen Julisonne widmen. In Workshops, bei Film- und Diskussionsabenden wollen wir die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisieren. Wir werden den gesellschaftlichen Alltag näher betrachten und untersuchen, welche Rolle Herrschaft in ihm spielt. Genauso wollen wir aber herausfinden, wie das schöne Leben aussehen könnte: Wer möchte, kann sich den Bauch in der Sonne verbrennen, in Hängematten unter Bäumen ein Buch lesen, Verstecken spielen oder abends beim Film schauen entspannen. Das Sommercamp findet wieder auf dem Gelände der KoWa in Thüringen statt. Es wird einen Bus geben, der uns von Berlin aus dorthin bringt.

Dieses Jahr u.a. mit Workshops zu:
* Einführung Antisexismus
* Kritische Theorie und Feminismus
* Geschlechterverhältnisse und Nazis
* Anarchismus
* Lesekreis: Texte von Rosa Luxemburg
* Eine linke Geschichte
* Kampfsport
* Geschichte der NFJ
* Reproduktion in der Krise
* Nationalismus
* Antisemitismus
*Staatskritik
… to be continued

Mehr Infos, Programm und Anmeldung unter:

http://www.linkes-sommercamp.de

Spendenaufruf der Roten Hilfe Jena

Solidarität ist eine Waffe

Im April 2012 wurden 4 Genoss_innen auf einer Polizeiwache in Weimar schwer mißhandelt (Berichte gab es u.a. hier und da) . Die OG Jena der Roten Hilfe sammelt Spenden für die juristische Unterstützung der Betroffenen.

Rote Hilfe Orts­grup­pe Jena
Konto: 4007 238 309
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank)
Ver­wen­dungs­zweck: Wei­mar 04/12

Die Vermittler der Vermittlung

Vortrag und Diskussion mit Magnus Klaue

Eigentlich gehört es zum Selbstverständnis “einer progressiven Linken”, die neuen Medien als potentiell kritisch oder gar revolutionär zu affirmieren. Jedenfalls legt eine lange Tradition der Theorien “emanzipatorischer Aneignung” der neuen Medien, von Brecht über Enzensberger bis zum angewandten Medienmanagement eines Norbert Bolz, dies nahe. Dass sich neuerdings wieder dezidierte Medienkritiker unter Linken zur Wort melden, ist dennoch kein Widerspruch. Denn auch sie distanzieren sich sofort vom vermeintlichen Kulturkonservatismus der Mediendefätisten Horkheimer und Adorno und praktizieren Kritik als das, was sie mittlerweile fast nur noch ist: als pädagogische Rezipientenberatung, mithin als Einschwörung des Publikums auf die zur Totalität gewordenen Sphäre falscher Vermittlung.

Jena / 12. Dezember / 19:30 Uhr
Carl-Zeiss-Strasse 3 / Hörsaal 7