09.März in Jena: DER AFD KEINEN METER – Nationalismus ist keine Alternative!

Pekari veröffentlichten am 4. März einen kurzen Aufruf zu den Protesten gegen die AfD-Demo am 9. März 2016 in Jena.

Die Brandstifter_innen in Nadelstreifen und ihr rassistischer Anhang kommen erneut nach Jena. Nachdem der Versuch der Thüringer AfD, durch Jenas Straßen zu ziehen, im Januar kläglich an den zahlreichen Blockaden von Antifaschist_innen gescheitert war, mobilisiert sie nun ein weiteres Mal zu einer Demonstration durch die Innenstadt. Die rassistischen Großdemos der letzten Monate in Erfurt scheinen der AfD wohl noch nicht hasserfüllt genug zu sein. Die „Alternative für Deutschland“ ist ein gruseliges Sammelbecken von Stammtischrassist_innen, Ultraneoliberalen, evangelikalen Rechtsausleger_innen, Verschwörungsfreaks, Putin-Fans, anti-muslimischen, anti-feministischen und monarchistischen Spinner_innen sowie das organisatorische Rückrat einer neuen völkischen Koalition hier in Thüringen. Ihren erneuten Versuch, am 09.März in Jena Raum zu gewinnen, werden wir gemeinsam mit Vielen zu verhindern wissen. Auch dieses Mal werden wir ihrem Rassismus und Nationalismus KEINEN METER lassen.

Am kommenden Mittwoch beteiligen wir uns deshalb am Protest gegen die AfD und ihre ekelhaften Fans im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“. Bereits am kommenden Wochenende werden bundesweit unter dem Motto „Die Brandstifter in Nadelstreifen besuchen!“ Aktionstage gegen die AfD stattfinden. Am 09.März – wenn sie uns in Jena besuchen kommen – werden wir diese fortführen.

Kommt am 09. März ab 17 Uhr in die Innenstadt und achtet auf Ankündigungen! Twitter für den Aktionstag: #j0903

PS: Am 08.März ist Frauen*kampftag. Ein gegebener Anlass, um dem rechtskonservativen Traditionalismus und Sexismus der AFD unseren antirassistischen Feminismus entgegenzusetzen. Beim vergangenen AFD-Aufmarsch in Jena haben wir das in unserem Redebeitrag versucht. Hier findet ihr diesen nochmal zum Nachlesen: Feminismus bleibt antirassistisch!.

An dieser Stelle sei nur hinzu zu fügen: Egal ob mit Blockaden oder sonstwie; lasst es uns gemeinsam schaffen, dass sich die AfD in Zukunft nicht wieder nach Jena, Erfurt oder sonst wohin traut!

Lasst´s krachen! Soziale Revolution statt autoritärer Krisenbewältigung!

Quelle: http://lasstskrachen.blogsport.de/

Der große Krach – die Krise heißt Kapitalismus
Die alltägliche Ausbeutung durch Lohnarbeit, als auch die Schikanen auf dem Arbeitsamt, die Ausbildung an Schulen, Betrieben und Universitäten zum Zwecke der Selbstverwertung – all das gehört zu den belastenden Bedingungen unseres Lebens im kapitalistischen Alltag. Es gilt: Wer am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben will, muss seine Arbeitskraft verkaufen. Hinzu kommen die verheerenden Konsequenzen globaler kapitalistischer Arbeitsteilung sowie nationaler Standortpolitik im Rahmen der Durchsetzung transnationaler Ausbeutungsverhältnisse und der Absicherung globaler Ressourcen: brutale Ausbeutung ganzer Weltregionen, Kontrolle von Migration – d.h. konkret: der Tod 10.000er geflüchteter Menschen an den Grenzen Europas – Zerstörung natürlicher Ressourcen sowie militärische Konflikte.
Die derzeitige Euro-Krise verschärft die Situation zusätzlich. Menschen müssen um ihren Job sowie Sozialleistungen und damit um ihre Lebensgrundlage fürchten. Erkämpfte Errungenschaften aus Sozialreformen und im Arbeitsrecht gehen im Rahmen der ökonomischen Krise wieder verloren. So produziert der Kapitalismus Elend für die meisten und kein gutes Leben für alle.

Reaktion auf die Krise: Autoritäre Elendsverwaltung, Nationalismus, Repression
Die bisherige Antwort von Politik und Wirtschaft auf die Krise lautet: „weiter wie bisher“. Für den Erhalt des kapitalistischen Wirtschaftsablaufs wird die systematische Verelendung von Millionen von Menschen in Kauf genommen und die ökonomischen Forderungen nach Stabilität ohne Rücksicht durchgedrückt. In Griechenland werden die Versuche der Selbstorganisation auf repressivste Weise polizeilich verfolgt und zurückgedrängt. Der Zwang zur kapitalistischen Produktionsweise erweist sich als totalitär: Neben Staat und Kapital darf es keine Alternative geben. Mit der zunehmenden Verbreitung nationalistischer Stimmung werden Migrant*innen für die gesellschaftliche Notlage verantwortlich gemacht – es kommt europaweit zu rassistischen Hetzjagden und Morden. Die strukturellen Gründe für die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus werden in Deutschland u.a. durch Hetzkampagnen à la „die faulen Griechen“, „gierige Banker“ oder Schuldzuweisungen an sozialschwache Gruppen verschleiert.

Soziale Revolution – für ein ganz anderes Ganzes

Der Ruf nach Sozialreformen und Verteilungsgerechtigkeit muss im Rahmen des kapitalistischen Systems verbleiben: implizit kommt es zur Normierung und Ordnung der kapitalistischen Gesellschaft. Damit wird der Gesellschaft die kollektive Organisation ihres Arbeitsprozesses gemäß der Bedürfnisse der Menschen kategorisch verwehrt. Die ökonomischen Sachzwänge des kapitalistischen Systems – Lohnarbeit, Profitzwang, Konkurrenzkampf – unterwerfen uns weiter.
Trotz staatlicher Repression geben uns die entstehenden Selbstorganisierungsprozesse in Griechenland und Spanien Hoffnung. Im Bewusstsein um die Ursachen der kapitalistischen Krisenauswirkungen und im Versuch jenseits von Markt und Staat zu agieren, wird ein ganz anderes Ganzes erst denkbar.

Tanzen gegen die Verhältnisse
Wir wollen keinen besseren Kapitalismus, sondern gar keinen. Den reaktionären, rassistischen und nationalistischen Krisenreaktionen setzen wir die antinationale und antikapitalistische Solidarität entgegen. Wir wollen gerade in Krisenzeiten das Ziel einer ganz anderen und solidarischen Gesellschaft auf die Straße tragen und die Perspektive einer kollektiven Überwindung dieser Zustände forcieren. Deutschland oder Griechenland – Krise hin oder her: Die kapitalistische Realität gehört endlich abgeschafft. Wir kämpfen gemeinsam gegen Staat, Nation und Kapital – für die soziale Revolution!

Kommt zur Nachttanzdemo am 30.04. in Erfurt – wir tanzen gegen die Verhältnisse!

Bustickets am 3.Oktober nach München

Am 3.Oktober fährt ein Bus von Jena aus zur Demo nach München. Es sind immer noch Plätze frei. Wer Interesse hat, kann Tickets für 12 € im Infoladen Jena erwerben oder sich per Mail melden: muenchen2012@riseup.net.

Hier der öffentliche PGP-Schlüssel:

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Auf „zur lustvollen Nestbeschmutzung“ am 3. Oktober in München

Info- und Mobi-Veranstaltung

Wann? 21. September 2012; 19 Uhr

Wo? Infoladen Jena

Am 3.Oktober gibt es eine gemeinsame Anreise von Jena aus per Bus. Die Tickets kosten 12€ und sind immer montags zwischen 18 und 19 Uhr im Infoladen Jena erhältlich. 

Alle Infos zur Demo findet ihr im Blog der Demo: http://3oktober12.blogsport.de


Hier der Kurzaufruf des Münchner Bündnisses:

Am 2. und 3. Ok­to­ber fin­den in Mün­chen die all­jähr­li­chen Fei­er­lich­kei­ten zum Tag der deut­schen Ein­heit statt. Deutsch­land hat dabei of­fen­sicht­lich allen Grund wie­der stolz auf sich zu sein. Auf dem Welt­markt prä­sen­tiert sich der Ex­port­cham­pi­on als Kri­sen­ge­win­ner und zwingt Län­der wie Grie­chen­land zu um­fas­sen­den Kür­zun­gen und Pri­va­ti­sie­rungs-pro­gram­men.

Selbst­be­wusst und mit der mo­ra­li­schen Über­le­gen­heit des ge­läu­ter­ten Auf­ar­bei­tungs­welt­meis­ters führt Deutsch­land Krieg und kann die mi­li­tä­ri­sche Ab­si­che­rung wirt­schaft­li­cher und macht­po­li­ti­scher In­ter­es­sen sogar treff­lich durch sei­nen „schmerz­haf­ten und ehr­li­chen“ Um­gang mit der ei­ge­nen Ge­schich­te, den so­ge­nann­ten zwölf dunk­len Jah­ren, le­gi­ti­mie­ren. Deutsch­land schiebt ab, sor­tiert in Nütz­lin­ge und Über­flüs­si­ge und kann die be­ste­hen­den Res­sen­ti­ments, die in der Mitte sei­ner Ge­sell­schaft gras­sie­ren, treff­lich einem so ge­nann­ten Ex­tre­mis­mus un­ter­schie­ben.

Wenn sich das gute Deutsch­land am 2. und 3. Ok­to­ber die­sen Jah­res fei­ern lässt, wer­den wir für die Dis­so­nan­zen im Lob­lied auf den glo­ba­len Frie­dens­stif­ter sor­gen. Denn Deutsch­land, genau wie jede Par­tei­lich­keit mit dem ei­ge­nen na­tio­na­len Kol­lek­tiv und be­reits das Kon­zept der Na­ti­on an sich, sind und blei­ben schei­ße und wi­der­spre­chen ab­so­lut un­se­rer Vor­stel­lung eines schö­nen Le­bens.

Jede Feier in Schwarz, Rot und Gold ist ein An­griff auf den guten Ge­schmack. Wir laden alle denen das dumm­deut­sche Selbst­ge­feie­re auf den Geist geht zur lust­vol­len Nest­be­schmut­zung am 3. Ok­to­ber in Mün­chen ein.

Bei Fragen wendet euch an: muenchen2012@riseup.net. Bitte nutzt (wenn möglich) PGP-Verschlüsselung.

Hier der öffentliche Schlüssel:

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