Offener Brief an Pekari von CC, JURI & JAPS

Am 2.11. schrieben Club Communism (Sektion Jena/Erfurt), JURI – Linke Gruppe und JAPS einen offenen Brief an Pekari und die Orga-Gruppe der ALOTA.

Liebe ALOTA-Vorbereitungsgruppe, liebe Pekaris,
im Rahmen der maßgeblich von Pekari organisierten und durchgeführten Alternativen Orientierungstage (ALOTA) 2016 in Jena, gab es am 18. Oktober 2016 den Workshop bzw. Vortrag „Antisemitismus erkennen, eingrenzen und kritisieren“. Diese Veranstaltung hat einige von uns irritiert zurückgelassen und macht es für uns notwendig, mit euch ein Gespräch über Antisemitismus zu suchen. Die Veranstaltung hat unserer (nachfolgend kurz begründeter) Ansicht nach ihrem Anspruch, über Antisemitismus aufzuklären, nicht einlösen können und stattdessen Antisemitismus teils sogar verharmlost und einer linksradikalen Kritik am Antisemitismus entgegengewirkt.
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Polyphantasiatage 2011 in Erfurt

Zum dritten Mal wird die Gruppe wi(e)derdienatur zusammen mit dem Biko und vielen Kooperationspartner_innen zwei Wochen lang Geschlecht, Begehren und Sexualität zum Thema machen. Die Polyphantasiatage sind eine Mischung aus Diskussion, Wissensvermittlung, Party, Praxis und Kultur. Ein Raum zum Treffen, Diskutieren, Austauschen, Rumhängen und Feiern. Ein Raum für Queers, Trans-Menschen, Schlampen, Terrortunten und Lesbischwuteros. Ein Raum mit Respekt für Differenzen und unnormale Vorlieben. Wer das akzeptiert, ist willkommen.
Dieses Jahr geht es konkret um nonverbale geschlechtsspezifische Kommunikation, Sex-positiven-Feminismus und die Dekonstruktion des biologischen Geschlechts. Es gibt weiter eine Lesung, einen queeren Filmabend und einen Workshop zur Kritik der Polyamorie.
Veranstaltungsort ist das veto, in der Trommsdorffstraße 5, Erfurt.
Für Besucher_innen mit langem Anreiseweg können wir Schlafplätze vermitteln.

vorläufiger Terminplan

    5.7., 20 Uhr, Nonverbale Kommunikation und Geschlecht – mit Lann Hornscheidt
    9.7., 20 Uhr, Lesung von Antje Wagner aus ihrem Buch „Schattengesicht“
    11.7, 20 Uhr, BDSM und Feminismus – mit Anna Kow
    12.7., 20 Uhr, queer-Filmabend
    13.7., 18.30 Uhr, Workshop zur Kritik der Polyamorie – mit wi(e)derdienatur
    14.7., 20 Uhr, „Making Sex“ – auch biologisches Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht – mit Heinz-Jürgen Voss

Die Infotexte zu den einzelnen Veranstaltungen könnt ihr auf unserer Webseite nachlesen.

    Freitag, 11.02: Iran-Diskussion mit Exiliraner_innen

    In den muslimisch geprägten Ländern in Nahost und Nordafrika geht die Bevölkerung auf die Straße. Doch im Iran, wo 2009 alles anfing, herrscht Ruhe. Während in Ägypten und Tunesien die Regierungen gestürzt werden, kann Teheran verkünden, die jetzigen Proteste seien nur ein Echo ihrer Islamischen Revolution. Unter dem daraus hervorgegangen Regime ist seit Beginn des Jahres alle 8 Stunden ein Mensch hingerichtet worden.1 Deutschland unterhält hingegen weiterhin
    Geschäfte mit dem Iran. Mit dieser Hilfe wurde und wird der Widerstand im Iran unterdrückt.

    Am 11.02., am 32. Jahrestag der Islamischen Revolution, findet im Café Wagner eine Diskussionsrunde statt. Damit wollen wir an die Demonstrationen der Opposition erinnern. Der Tag soll als Gelegenheit dienen, mit Menschen aus dem Iran ins Gespräch zu kommen.