15.01.14: Kino Im Infoladen

Dicke Mäd­chen

15.​Januar 2014 – 20.​00 Uhr @ Infoladen Jena

Sven Rit­ter lebt mit sei­ner an De­menz er­krank­ten Mut­ter Edel­traut zu­sam­men, teilt mit ihr das Leben, die Woh­nung, sogar das Bett. Tags­über ar­bei­tet er in einer Bank. Wäh­rend Svens Ar­beits­zeit kommt Da­ni­el in die Woh­nung und passt auf Edel­traut auf, geht mit ihr zum Fri­seur, spa­zie­ren, ein­kau­fen und hält die Woh­nung in Schuss. Doch eines Tages macht Edel­traut sich al­lein aus dem Staub. Die bei­den Män­ner gehen auf die Suche nach ihr. Doch was sie fin­den, ist nicht nur Edel­traut, son­dern eine zarte Zu­nei­gung zu­ein­an­der, die das Leben der bei­den ge­hö­rig durch­ein­an­der bringt.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=F6ZAkn_il1I

Quelle: infoladenjena.blogsport.de

Kino im Infoladen: Das Wei­ter­le­ben der Ruth Klü­ger

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Wann: 20.11.2013  – 20.00 Uhr

Wo: Infoladen Jena

Es ist eine Sache, den Ho­lo­caust über­lebt zu haben. Aber es ist eine an­de­re, da­nach zu fra­gen, wie sich diese s Leben nach dem Über­le­ben ge­stal­tet hat und wel­che Spu­ren die Er­fah­run­gen von Ver­fol­gung und To­des­be­dro­hung im Leben einer Über­le­ben­den hin­ter­las­sen haben.
„Das Wei­ter­le­ben der Ruth Klü­ger“ por­trai­tiert die aus Wien stam­men­de ame­ri­ka­ni­sche Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin Ruth Klü­ger vor dem Hin­ter­grund die­ser Frage. Und zwar an den
vier Orten, die ihr Leben be­stimmt haben: Wien, Ka­li­for­ni­en, Göt­tin­gen und Is­ra­el. Ruth Klü­ger lässt den Zu­schau­er/die Zu­schaue­rin auch in sehr in­ti­men Si­tua­tio­nen an ihrem Nach­den­ken teil­neh­men: über ihre Kind­heit im „ju­den­kin­der­feind­li­chen“ Wien, ihre El­tern, ihre ei­ge­ne Rolle als Mut­ter zwei­er ame­ri­ka­ni­scher Söhne, über ihr Frau­sein und den Um­gang von Ge­denk­stät­ten mit dem Ge­den­ken. In kei­nem Mo­ment des Fil­mes ist sie pa­the­tisch oder eitel. Ihr Den­ken ist prä­zi­se und immer wie­der scho­nungs­los sich selbst
und an­de­ren ge­gen­über.

Film: 83 Mi­nu­ten

Quelle: http://infoladenjena.blogsport.de/

07.08.2013: Infoveranstaltung der Initiative gegen Polizeigewalt in Halle

Mittwoch 7.8., 19.30 Uhr, Infoladen Jena, Schillergäßchen 5

Infoveranstaltung der Initiative gegen Polizeigewalt aus Halle zum aktuellen Verfahrensstand im Ermittlungsverfahren gegen die 2. Hundertschaft Magdeburg wegen Körperverletzung im Amt und zur Demo „Täter-Ermittlungsbehörde-Staatsanwaltschaft – Ziemlich beste Freunde“ am 17.8. um 15 Uhr am Hauptbahnhof Halle.

 

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03.04.13 Kino im Infoladen

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Róbert I. Douglas
11 Men Out

20.00 Uhr | Infoladen Jena, Schillergäßchen 5, 07745 Jena

Óttar, der Stürmerstar des isländischen Fußball-Erstligisten KR, verkündet öffentlich sein Schwulsein – und stürzt damit den isländischen Fußball und seine eigene Familie ins Chaos. Erst am Tag der Gay-Pride-Parade wird er wieder auf seine alte Mannschaft treffen – nun als Stürmer des „Pride United Reykjavík“.

„Mein Film erklärt, was es bedeutet, als Schwuler in einer so vom Machismo geprägten Gesellschaft wie der isländischen zu leben, samt ihrem stereotypen Bild vom Mann als hart arbeitendem und ebenso hart trinkendem Fischer“, sagt Regisseur Róbert I. Douglas.

Kino im Infoladen gibt’s jeweils am ersten Mittwoch des Monats. Die nächsten Termine sind:
02.05.13(ausnahmsweise ein Donnerstag!) – 20.00 Uhr „Oma & Bella“

05.06.13 – 20.00 Uhr “Sharayet”

Alle Infos findet ihr hier: http://infoladenjena.blogsport.de

06.03.13 Kino im Infoladen

Fritz Lang
M – Eine Stadt sucht einen Mörder

Wann: 03.03.2013  – 20.00 Uhr

Wo: Infoladen Jena, Schillergäßchen 5, 07745 Jena

Berlin 1931 – eine Stadt in Angst und Schrecken: Ein psychopatischer Kindermörder geht um, der von der Polizei nicht zu fassen ist. Aufgeheizt durch die allgemeine Hysterie intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, ihn zu schnappen. Dabei dringt sie immer weiter in das Terrain der Berliner Unterwelt vor und macht deren Geschäfte fast unmöglich. Da der Mörder die gesamte Unterwelt in Verruf bringt, beschließen die Gangster, um sich die Polizei vom Leib zu halten, sich ebenfalls auf die Jagd nach dem Täter zu machen….
Fritz Lang greift in seinem Film das Sujet des pädophilen Triebverbrechers auf, der mit dem autoritären Strafbedürfnis des Volkszorns konfrontiert wird. Mit dem angedeuteten Zerfallen des Rechtsstaates und der Darstellung des lynchlüsternen Mobs antizipiert Lang mit erschreckender Genauigkeit die sich formierender nationalsozialistische Volksgemeinschaft.

Kino im Infoladen gibt’s jeweils am ersten Mittwoch des Monats

Quelle: http://infoladenjena.blogsport.de/

Auf „zur lustvollen Nestbeschmutzung“ am 3. Oktober in München

Info- und Mobi-Veranstaltung

Wann? 21. September 2012; 19 Uhr

Wo? Infoladen Jena

Am 3.Oktober gibt es eine gemeinsame Anreise von Jena aus per Bus. Die Tickets kosten 12€ und sind immer montags zwischen 18 und 19 Uhr im Infoladen Jena erhältlich. 

Alle Infos zur Demo findet ihr im Blog der Demo: http://3oktober12.blogsport.de


Hier der Kurzaufruf des Münchner Bündnisses:

Am 2. und 3. Ok­to­ber fin­den in Mün­chen die all­jähr­li­chen Fei­er­lich­kei­ten zum Tag der deut­schen Ein­heit statt. Deutsch­land hat dabei of­fen­sicht­lich allen Grund wie­der stolz auf sich zu sein. Auf dem Welt­markt prä­sen­tiert sich der Ex­port­cham­pi­on als Kri­sen­ge­win­ner und zwingt Län­der wie Grie­chen­land zu um­fas­sen­den Kür­zun­gen und Pri­va­ti­sie­rungs-pro­gram­men.

Selbst­be­wusst und mit der mo­ra­li­schen Über­le­gen­heit des ge­läu­ter­ten Auf­ar­bei­tungs­welt­meis­ters führt Deutsch­land Krieg und kann die mi­li­tä­ri­sche Ab­si­che­rung wirt­schaft­li­cher und macht­po­li­ti­scher In­ter­es­sen sogar treff­lich durch sei­nen „schmerz­haf­ten und ehr­li­chen“ Um­gang mit der ei­ge­nen Ge­schich­te, den so­ge­nann­ten zwölf dunk­len Jah­ren, le­gi­ti­mie­ren. Deutsch­land schiebt ab, sor­tiert in Nütz­lin­ge und Über­flüs­si­ge und kann die be­ste­hen­den Res­sen­ti­ments, die in der Mitte sei­ner Ge­sell­schaft gras­sie­ren, treff­lich einem so ge­nann­ten Ex­tre­mis­mus un­ter­schie­ben.

Wenn sich das gute Deutsch­land am 2. und 3. Ok­to­ber die­sen Jah­res fei­ern lässt, wer­den wir für die Dis­so­nan­zen im Lob­lied auf den glo­ba­len Frie­dens­stif­ter sor­gen. Denn Deutsch­land, genau wie jede Par­tei­lich­keit mit dem ei­ge­nen na­tio­na­len Kol­lek­tiv und be­reits das Kon­zept der Na­ti­on an sich, sind und blei­ben schei­ße und wi­der­spre­chen ab­so­lut un­se­rer Vor­stel­lung eines schö­nen Le­bens.

Jede Feier in Schwarz, Rot und Gold ist ein An­griff auf den guten Ge­schmack. Wir laden alle denen das dumm­deut­sche Selbst­ge­feie­re auf den Geist geht zur lust­vol­len Nest­be­schmut­zung am 3. Ok­to­ber in Mün­chen ein.

Bei Fragen wendet euch an: muenchen2012@riseup.net. Bitte nutzt (wenn möglich) PGP-Verschlüsselung.

Hier der öffentliche Schlüssel:

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Kino: Hangmen also die!

Wann: 01.02.2012; 20.00 Uhr

Wo: Infoladen Jena

Gemeinsam realisierten Fritz Lang und Bertolt Brecht 1942 in den USA den antifaschistischen Hollywoodfilm »Hangmen also die«, der die amerikanische Bevölkerung vor dem Naziterror warnen sollte.
1942 wird der Reichsprotektor Reinhard Heydrich von dem Chirurgen Dr. Frantisek Svoboda getötet. Svobodas Flucht wird vom Geschichtsprofessor Stefan Novotny, der selbst unter dem Verdacht der Nazis steht, und von dessen Tochter Mascha unterstützt.

Als Vergeltung für das Attentat auf Heydrich sollen 400 Bürger von Prag, unter ihnen auch Novotny, exekutiert werden, wenn der Attentäter der Gestapo nicht ausgeliefert wird. Der Brauereibesitzer Emil Czaka, ein Mitglied der 5. Kolonne, unterstützt die Nazis. Die Exekutionen beginnen schon bald. Die tschechoslowakische Widerstandsbewegung erreicht es mit Hilfe von gefälschten Indizien und Zeugenaussagen, dass Czaka selbst des Mordes an Heydrich angeklagt wird.