27.08.2013: Infoveranstaltung zur Kundgebung in Weimar

Am Frei­tag, den 30.08.13 ab 09.00Uhr fin­det vor dem Amts­g­reicht Wei­mar eine Kund­ge­bung gegen Po­li­zei­ge­walt statt. Die So­li­grup­pe „Wei­mar im April“ ruft dazu auf, da an die­sem Tag der erste Pro­zess gegen eine der vier Be­trof­fe­nen von Po­li­zei­ge­walt er­öff­net wird. Nach­dem im April 2012 die Per­so­nen in der Wei­ma­rer Po­li­zei­in­spek­ti­on miss­han­delt wur­den und eine in­ter­ne Er­mitt­lung gegen die be­tei­lig­ten Be­am­t_in­nen An­fang die­ses Jah­res ein­ge­stellt wurde (siehe hier und hier), ste­hen nun die Be­trof­fe­nen selbst vor Ge­richt – ihnen wird „Wi­der­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te“ und „Vor­täu­schen einer Straf­tat“ vor­ge­wor­fen.

Am Diens­tag vor der Kund­ge­bung fin­det eine Mobi- und In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung statt:

Diens­tag, 27.08.2013 – In­for­ma­ti­ons- und Mo­bi­ver­an­stal­tung – In­for­ma­tio­nen über den Fall von Po­li­zei­ge­walt in Wei­mar, The­sen und Dis­kus­si­on zur ge­sell­schaft­li­chen Wahr­neh­mung von Po­li­zei­ge­walt – 19:00 Uhr im In­fo­la­den Jena

Infos und Ma­te­ri­al:
Pres­se­mit­tei­lung zur Kund­ge­bung
Mo­bi-Fly­er zur Kund­ge­bung (Ko­pier­vor­la­ge)

07.08.2013: Infoveranstaltung der Initiative gegen Polizeigewalt in Halle

Mittwoch 7.8., 19.30 Uhr, Infoladen Jena, Schillergäßchen 5

Infoveranstaltung der Initiative gegen Polizeigewalt aus Halle zum aktuellen Verfahrensstand im Ermittlungsverfahren gegen die 2. Hundertschaft Magdeburg wegen Körperverletzung im Amt und zur Demo „Täter-Ermittlungsbehörde-Staatsanwaltschaft – Ziemlich beste Freunde“ am 17.8. um 15 Uhr am Hauptbahnhof Halle.

 

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Spendenaufruf der Roten Hilfe Jena

Solidarität ist eine Waffe

Im April 2012 wurden 4 Genoss_innen auf einer Polizeiwache in Weimar schwer mißhandelt (Berichte gab es u.a. hier und da) . Die OG Jena der Roten Hilfe sammelt Spenden für die juristische Unterstützung der Betroffenen.

Rote Hilfe Orts­grup­pe Jena
Konto: 4007 238 309
BLZ: 430 609 67 (GLS-Bank)
Ver­wen­dungs­zweck: Wei­mar 04/12

28.06.2011: Vortrag: „… schon mal observiert worden?“

Dienstag, 28. Juni 2011 | 20.00 Uhr | FSU Campus CZS 3 – HS 8 

Astrid Rothe-Beinlich berichtet wie sie in den 90ern wochenlang offen durch die Polizei observiert wurde. Egal ob Eis essen, schwimmen gehen oder einkaufen, ob bei Demonstrationen oder Veranstaltungen, ob beim Treffen mit Freunden oder Familie, Observationsteams ziviler Polizei begleiteten sie 24 Stunden Schritt für Schritt.

Im Februar 2011 stoppten 20.000 Menschen aus der ganzen Republik den Naziaufmarsch in Dresden. Mit Blockaden schaffte es das bundesweite Bündnis “Dresden nazifrei!” damit zum zweiten Mal, Europas größten Naziaufmarsch zu verhindern.

Auch Polizei und Gerichte, die den Nazi-Aufmarsch durchsetzen wollten, erlebten dabei eine seltene Niederlage.

Kern des Erfolgs war die Entschlossenheit und das weitgehend solidarische Miteinander unterschiedlicher politischer Spektren der Nazi-Gegner.

Gegen diese Geschlossenheit richtet sich jetzt das Vorgehen von Staatsanwaltschaft und Polizei. Menschen aus dem Antifa-Spektrum werden rund um die Uhr observiert, erleben Hausdurchsuchungen und Einschüchterungen, linke Jungend- und Kulturprojekten wird mit Geldkürzung bei politischer Missliebigkeit gedroht und bürgerliche Teile des Bündnisses erhalten Integrationsangebote.

Mit der Veranstaltung bekunden wir Solidarität mit allen Betroffenen. Wir wissen, der Angriff auf sie ist ein Angriff auf uns alle, die nicht mehr länger zusehen, wie Nazis ungestört aufmarschieren, sondern aktiv und gemeinsam zivilen Ungehorsam leisten!

Weitere Infos: www.aktionsnetzwerk.de